Buchforst

Köln. Stadtbezirk Mülheim. | Zurückgelegte Strecke: 13,5 km

Der Name deutet es schon an. Da wo sich heute der Stadtteil Buchforst befindet war früher mal ein riesiger Buchenwald, der später der wachsenden Stadt weichen musste. Bis auf den Namen erinnert heute allerdings nichts mehr an den Wald. Heute dominieren die zwei denkmalgeschützten Siedlungen „Der Blaue Hof“ (1926-1927) und „Die weiße Stadt“ (1929-1932) das Bild des Stadtteils. Diese wurden im Auftrag der GAG nach den Plänen des bekannten Kölner Architekten Wilhelm Riphahn (in Zusammenarbeit mit Casper Maria Grod) gebaut. „Der Blaue Hof“ war dabei die erste Siedlung und somit der Startschuss für die Bebauung des Gebietes „Kalker Feld“, das erst 6 Jahre später den Namen „Buchforst“ bekam. Da die Siedlung für die einkommensschwachen, kinderreichen Arbeiterfamilien der umliegenden Fabriken gebaut wurde, entwarfen die Architekten sogar preisgünstige Möbel, die zu den Grundrissen der Wohnungen passten. Letztendlich kann man das Veedel auf folgende Merkmale reduzieren: „Der Blaue Hof, „Die Weiße Stadt“, zwei bekannte Kirchen und den skandalumwitterten Kalkberg.