Holweide

Köln. Stadtbezirk Mülheim. | Zurückgelegte Strecke: 23,6 km

Der Ort und heutige Kölner Stadtteil entstand 1910 aus dem Zusammenschluss der vier Dörfer Schweinheim, Wichheim, Schnellweide und Holweide. Das kleinste Dorf von allen wurde schließlich zum Namensgeber für die ganze Ortschaft. Neben den Dörfern prägten vor allem die Rittersitze Herl, Iddelsfeld und Isenburg (heute das Wahrzeichen des Veedels) jahrhundertelang die Entwicklung der Gegend. Der bis heute existierende und vielen mittlerweile unbekannte „Strunder Bach“ war die Lebensader der Umgebung und trieb zeitweise in der Region bis zu 48 Wassermühlen an (in Holweide waren es drei). Heute wird der Ort Holweide, der seit 1914 zu Köln gehört, durch die Bergisch-Gladbacher-Strasse in zwei Teile getrennt, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der südliche Bereich, mit dem Strunder Bach, den zum Teil erhaltenen Gutshöfen und Rittersitzen, einigen Fachwerkhäusern und der alten Baumwollspinnerei, erinnert an die ursprüngliche Geschichte der Gegend. Der nördliche Bereich mit den vielen Reihenhäusern und teils einfachen, grauen Häuserreihen an die neuere Siedlungsgeschichte.