Raderberg

Köln. Stadtbezirk Rodenkirchen. | Zurückgelegte Strecke: 15,1 km

Das heutige Raderberg war mehrere Jahrhunderte ein Ort des Todes und der Grausamkeit. Der Name lässt sich auf den Marterberg zurückführen, eine Hinrichtungsstätte, bei der Verurteilte auf dem Rad hingerichtet wurden. Gleichzeitig gab es dort seit dem Mittelalter auch einen jüdischen Friedhof, „Judenbüchel“ genannt. Mehrere Male verwüstet und neu hergerichtet, wurde er in der NS-Zeit endgültig zerstört und mit dem Kölner Großmarkt überbaut. Heute ist das kleine Raderberg wie kein anderer Stadtteil Kölns im Umbruch und Wandel. Die vielen ehemaligen Fabrikbetriebe weichen neuen Siedlungen und auch das große, prägende Areal des Großmarktes wird sehr bald verschwinden und darauf ein schickes Wohngebiet mit vielen Grünflächen entstehen. Der ehemalige Ort des Todes wird endgültig zu einer attraktiven Gegend zum Leben werden.