Rodenkirchen

Köln. Stadtbezirk Rodenkirchen. | Zurückgelegte Strecke: 43,7 km

Zum ersten Mal im Jahre 989 als „Rodenkirichon“ erwähnt, war der heutige Kölner Stadtteil Rodenkirchen lange Zeit ein Dorf, das von Fischfang, Landwirtschaft und vor allem Weinbau lebte. Den ursprünglichen Dorfcharakter kann man heute noch an vielen Stellen erkennen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Ort aufgrund der Lage am Rhein zu einem beliebten Naherholungsgebiet und bevorzugten Wohnort für wohlhabende Leute, die sich dort ihre luxuriösen Anwesen bauten. Nach Köln eingemeindet wurde Rodenkirchen aber erst 1975. Es ist wirklich ein sehr schöner Stadtteil, mit vielen Fachwerkhäusern, beeindruckenden Villen, dem botanischen Garten, zahlreichen Bootshäusern und natürlich der „Kölschen Riviera“ - dem einzigartigen und beliebten Sandstrand am Kölner Rheinufer. Man kann dort wunderbar spazieren und sich von der Hektik der Innenstadt erholen. Vor allem bei gutem Wetter lohnt es sich dort einen Spaziergang am Rhein zu unternehmen, vorbei an der Kapelle St. Maternus, die schon seit dem 10. Jahrhundert an Ort und Stelle steht und dem Schutzpatron des Stadtteils gewidmet ist, an den prächtigen Villen und einen blick auf die gegenüberliegenden Stadtteile Westhoven und Ensen zu werfen. Zum Schluß empfehle ich im Brauhaus „Quetsch“ zu halten und dort auf der Terasse ein paar kalte Kölsch zu trinken.